Web-Applikationen & Online-Portale

jeder Herausforderung gewachsen

Web-Apps, Webanwendung, Web-Applikation... Wo ist der Unterschied?

Web-Applikationen oder kurz Web-Apps - aus dem englischen von web application - bezeichnen Anwendungen die auf Webtechnologien basieren, man spricht daher auch oft von Webanwendungen. Durch den Siegeszug des Internets und der damit einhergehenden Verbreitung von Web-Technologien - z.B. Internet-Browser - lassen sich heute auch geschĂ€ftskritische Prozesse ohne Probleme als Webanwendung abbilden und erfolgreich innerhalb oder auch außerhalb des Unternehmens weltweit im Internet einsetzen.

Was ist eine Webanwendung?

Webanwendungen basieren auf dem Client-Server-Modell. Die AusfĂŒhrung und Installation der Anwendung geschieht nicht dezentral auf dem Client, dieser ĂŒbernimmt nur die Kommunikation und Darstellung der Inhalte ĂŒber einen Webbrowser. Die Bereitstellung, Verarbeitung und Auswertung der Daten erfolgt zentral auf einem Webserver. Der Client benötigt kein bestimmtes Betriebssystem und auch die Systemanforderungen sind naturgemĂ€ĂŸ sehr niedrig. Durch den Einsatz von Responsive Webdesign werden die Nachteile verschiedener Interpretationen des W3C-Standards durch unterschiedliche Browser weitgehend vermieden.

Wo ist der Unterschied zur einer Webseite?

WĂ€hrend eine Webseite die rein statische Darstellung von Inhalten ĂŒbernimmt, erweitert eine Webanwendung diese reine Informations-Aufgabe mit einer Interaktions-Komponente.
Diese Interaktion kann in Form der Verarbeitung eines einfachen Anfrage-Formulars geschehen oder zum Beispiel durch den Bestellprozess in einem Online-Shop, die Abgrenzung ist oft fließend und geschieht im Hintergrund durch den Webserver.

Wie ist eine Webanwendung aufgebaut?

Die beiden zentralen Elemente einer Webanwendung sind das Frontend des Clients und das Backend des Webservers.

Das Frontend enthĂ€lt alle Elemente, die dem Nutzer Informationen oder Eingabemöglichkeiten zur VerfĂŒgung stellt und wird als Benutzerschnittstelle oder User-Interface (UI) bezeichnet. Die Benutzerschnittstelle verwendet vorwiegend Webtechnologien wie die Textbeschreibungssprache HTML, die Auszeichnungssprache CSS (AbkĂŒrzung fĂŒr Cascading Style Sheets) oder die Skriptsprache Javascript. Hierbei wird oft auf bewĂ€hrte Frameworks wie Bootstrap, Jquery oder AngularJs zurĂŒckgegriffen um einen Overhead in der Entwicklung zu vermeiden.

DemgegenĂŒber steht das Backend, das fĂŒr die Verarbeitung der Benutzereingaben und -aktionen sowie fĂŒr alle (geschĂ€fts-)logischen Operationen und die Datenverarbeitung verantwortlich ist. Die Daten können in einer Datenbank, einem Dateisystem oder auf einem externen Server gespeichert sein.

Welche Technologien setzen wir im Backend ein?

Zum Einsatz kommen hier Skriptsprachen wie PHP, ASP.Net oder Java und Datenbanken wie MySql, PostgreSQL oder MSSQL-Server. Um Entwicklungszeiten und damit auch Kosten zu minimieren, kommen auch hier bewĂ€hrte Frameworks zum Einsatz. Neben einer einfachen Code- und Dateiorganisation liefern Framworks eine Menge von Werkzeugen und Bibliotheken die alle Grundbausteine fĂŒr Datenvalidierung und Sicherheit bereits enthalten.

Die Model View Controller-Architektur (MVC) garantiert einen "flexiblen Programmentwurf, der eine spĂ€tere Änderung oder Erweiterung erleichtert und eine Wiederverwendbarkeit der einzelnen Komponenten ermöglicht" [Quelle: WikiPedia ].

Bekannte Frameworks sind z.B. Laravel, Symfony, CodeIgniter oder das Zend Framework.

Was sind die Vorteile einer Webanwendung?

Webanwednungen funktionieren unabhĂ€ngig vom Betriebssystem und haben eine sehr niedrige Systemanforderung. Damit bieten Sie einen unkomplizierten Zugang zur Anwendung, die durch den Einsatz von Webtechnologien und den damit verbundenen vorhandenen Erfahrungswerten des Benutzers zu einer erhöhten Akzeptanz fĂŒhren.

Weitere Vorteile sind:

  • Effiziente und im Vergleich zu klassicher Software oft gĂŒnstigere Programmierung
  • unkomplizierte Software-Updates, Aktualisierung erfolgt zentral auf dem Server, kein Client-Rollout mehr nötig
  • keine Client-Installation, alle Verwender verwenden automatisch die aktuellste Version
  • damit einhergehend unkompliziertes Schließen von SicherheitslĂŒcken
  • modularer Aufbau garantiert einfache Erweiterbarkeit und Upgrades
  • niedrige Systemanforderungen: Internet-Browser und Netzwerkanschluss genĂŒgen
  • erhöhte Benutzerakzeptanz
  • zentrale Datenverwaltung ermöglicht einfache Backup-Routinen
  • sowohl geschlossen intern im Intranet als auch öffentlich im Internet einsetzbar
  • einfache Anbindung an vorhandene Systeme, um z.B. Kunden-Daten aus dem CRM auszulesen, etc.

Welche Prozesse lassen sich als Webanwendung abbilden?

Dank des breiten Spektrums an heute verfĂŒgbaren Webtechnologien sind Ihren Ideen und Vorstellungen keine Grenzen gesetzt.

Nahezu alle GeschĂ€ftsprozesse lassen sich - auch in Zusammenspiel mit bereits vorhandenen Systemen oder externen Schnittstellen - als Webanwendung umsetzen. Die Vorteile gegenĂŒber klassischen Client-Anwendungen liegen dabei auf der Hand.

Wenn Ihre Webanwendung dabei nicht nur einwandfrei funktioniert, sondern von den Benutzern auch gerne verwendet wird, wird diese deutliche Steigerungen bei der Effizienz und ProduktivitÀt erzielen.

DarĂŒber hinaus können automatische Prozesse und Validierungen im Hintergrund zur Minimierung von Fehlerquellen beitragen.

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